Entenbrust mit Ananas und Sprossengemüse süß-sauer
Zutaten
| 1,5 Tasse | Basmatireis |
| 1 TL | Maisstärke |
| 1/2 | Orange |
| 1 EL | helle Sojasoße |
| 2 EL | Reisessig |
| 1 TL | Honig |
| 2 EL | Pflaumenwein |
| 1/2 TL | Kurkuma |
| 1 | Entenbrust |
| 1/2 Stück | Ingwer |
| weißer Pfeffer | |
| 2 gr. | Schalotte |
| 1 kl. | Knoblauchzehe |
| 100 g | Mungbohnensprossen |
| 1 Scheibe | Ananas |
| Salz | |
| 1 EL | Koriandersamen |
| 1/2 | Orange |
| 1 Prise | Piment |
| Für das Dessert | |
| 2 | Birnen |
| 1/2 | Orange |
| 1 TL | Butter |
| 50 ml | Pflaumenwein |
| 1 EL | Mandelblättchen |
Zeitaufwand
Zeit in der Küche: 35 min.
Zubereitung
- Reis nach Packungsanleitung garen. Maisstärke mit Orangensaft, Sojasoße, Reisessig, Honig, Pflaumenwein und Kurkuma verrühren. Eine flache Auflaufform auf einer Herdplatte oder im Backofen bei 80 Grad anwärmen.
- Entenbrüste rautenförmig einschneiden mit der frisch angeschnittenen Schnittfläche der Ingwerknolle auf der Haut- und der Fleischseite einreiben und mit Pfeffer bestreuen.
- Ingwer schälen und sehr fein schneiden, Schalotten in Streifen schneiden, Knoblauch fein hacken, Sprossen gründlich abduschen und in der Salatschleuder trocknen, Ananas in 0,5 cm große Würfel schneiden.
- Pfanne erhitzen und die Entenbrüste zunächst auf der Hautseite 10 Minuten anbraten, anschließend wenden und auf der Fleischseite weitere 5- 8 Minuten anbraten, je nach Dicke. Fleisch aus der Pfanne nehmen und auf der Fleischseite auf der vorgewärmten Platte nachziehen lassen, dabei salzen.
- Entenfett bis auf 2 EL aus der Pfanne nehmen und den zerdrückten Koriandersamen zusammen mit der Orangenschale und dem Piment auf kleiner Flamme unter Rühren 2-3 Minuten anbraten, bis die Orangenschale leuchtet und köstlich duftet.
- Schalotten, Knoblauch und Ingwer zugeben und kurze Zeit glasig dünsten. Sprossen und Ananas zugeben.
- Das Maisstärkegemisch nochmals durchrühren und zum Gemüse geben. Alles kurz erwärmen und dabei eindicken. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und zum Reis servieren.
Für die Birnen in Pflaumenwein
- Birnen entkernen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Kurze Zeit in Orangensaft legen.
- Die Butter in der Pfanne zerlassen, dabei den Saft nicht weggießen und die Birnen braten, bis sie weich sind, aber ihre Form noch bewahren.
- Orangensaft und Pflaumenwein über die Birnen geben und sorgfältig umrühren, damit alle Birnenstücke mit dem Saft bedeckt sind.
- Mit Mandelblättchen bestreuen.
Besondere Arbeits- und Hilfsmittel
1 flache Auflaufform
Variationstipp
Ernährungsinfo
Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:
- Vitamin A zu 9 %
- Vitamin B1 zu 77 %
- Vitamin B2 zu 33 %
- Vitamin B6 zu 87 %
- Pantothensäure zu 44 %
- Folsäure zu 25 %
- Niacin zu 98 %
- Vitamin C zu 30 %
- Vitamin E zu 24 %
- Biotin zu 42 %
- Calcium zu 13 %
- Eisen zu 47 %
- Magnesium zu 68 %
- Zink zu 54 %
- Jod zu 14 %
Pro Portion
- 635 kcal
- 94 g Kohlenhydrate
- 25 g Eiweiß
- 15 g Fett
- 60 mg Cholesterin
- 7 BE
Wohlfühltipps
Die Fünf-Elemente-Küche ist ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Nahrung und Atmung gelten als die wichtigsten Energiequellen des Menschen. Die Organe und das Gewebe stehen in Wechselbeziehungen zueinander.
Die Lebensmittel werden danach beurteilt, wie sie die Energien dieser Organe anregen, erhalten oder erneuern können. Deshalb werden auch alle Lebensmittel den fünf Elementen zugeordnet. Dazu gehören die Elemente Feuer, Erde, Metall, Wasser, Holz.
Auch die Körperorgane werden den fünf Elementen zugeordnet. Deshalb ist es zu empfehlen, in einer Mahlzeit möglichst immer Lebensmittel auszuwählen, bei denen alle Elemente vertreten sind.
Meine Erfahrung zeigt, dass Mahlzeiten, die normalerweise häufig zu Verdauungsproblemen führen, durch das ganze Spektrum der Elemente ausgewogener sind und somit besser vertragen werden, weil aus der Sicht der traditionellen Chinesischen Medizin alle Organe “gefüttert“ werden.
Die ganzheitliche Sicht, inwieweit man den Körper unterstützt, die aufgenommene Nahrung in Energie umzuwandeln, ist meines Erachtens der entscheidende Unterschied gegenüber der westlichen Sichtweise. Dabei spielt auch die Thermik der Nahrung eine wesentliche Rolle.